Schäden und Prävention Feuchtigkeitsrisiko Feuchtigkeitsschäden Containerregen Kosten von Feuchtigkeitsschäden Warum Calciumchlorid? Präventionsprozess Peace of Moisture Mind AbsorTest Branchen Prävention schafft Nachhaltigkeit Produkte Alle Produkte Containertrockenmittel Absorpole Absorbag AbsorGel Hanging AbsorGel Blanket AbsorGel Max & Compact AbsorGel Sheet In-Box-Trockenmittel AbsorGel Pouches AbsorGel Sheet AbsorTerra Zubehör Verpackung Expertenkontakt Wissen Moisture Magazine FAQ Webinare Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit, die ankommt Nachhaltigkeit bei Absortech Info Unser Unternehmen Unsere Organisation F&E Qualität und Produktion Unsere Mitarbeiter Einen Absortech-Kontakt finden Transparenz und Verantwortung Neuigkeiten Kontakt Sprache Schimmel und Schimmelpilze Schimmel und Schimmelpilze gehören zu den häufigsten und kostspieligsten Folgen unkontrollierter Feuchtigkeit während Transport und Lagerung. Sobald sich Schimmel bildet, ist eine Sanierung schwierig, teuer und in manchen Fällen sogar unmöglich. Häufige Konsequenzen sind Nacharbeit, verzögerte Lieferungen oder die vollständige Entsorgung der betroffenen Waren. Das Risiko ist besonders hoch bei papier- und holzbasierten Verpackungsmaterialien, bei Naturtextilien wie Baumwolle und Wolle sowie auch bei Polyestergeweben und Leder. Ebenso betroffen sind organische und landwirtschaftliche Güter, bei denen Feuchtigkeit, Temperatur und Expositionsdauer zusammen ideale Bedingungen für biologisches Wachstum schaffen. Durch eine gezielte Kontrolle der Luftfeuchtigkeit lassen sich diese Risiken jedoch deutlich reduzieren und die Integrität der Lieferkette wirksam schützen. Warum Schimmel und Schimmelpilze entstehen 1. Temperatur, Feuchtigkeit und Zeit Für Schimmelwachstum sind drei grundlegende Voraussetzungen erforderlich: Feuchtigkeit, eine geeignete Temperatur und eine Quelle organischer Nährstoffe. Werden diese Bedingungen über einen gewissen Zeitraum aufrechterhalten, kann sich Schimmel entwickeln. Während die Temperatur die Wachstumsgeschwindigkeit beeinflusst, ist die relative Luftfeuchtigkeit (RH) der entscheidende Faktor. Optimaler Temperaturbereich für Schimmelwachstum: 20–30 °C Schimmel kann auch im Bereich von 0–40 °C wachsen Die relative Luftfeuchtigkeit bestimmt das Risiko: Unter 65 % RH: sehr geringes Schimmelrisiko Über 75 % RH: mittleres bis hohes Schimmelrisiko Unter günstigen Bedingungen kann sich Schimmel bereits innerhalb von 24–48 Stunden entwickeln. Bleibt eine erhöhte Luftfeuchtigkeit über längere Zeit bestehen, können natürlich vorkommende Schimmelsporen keimen und sich zu aktivem Schimmelwachstum auf Verpackungsmaterialien oder direkt auf den Produkten entwickeln. 2. Verpackungsmaterialien erhöhen das Risiko Viele in Logistik und Transport eingesetzte Materialien sind hygroskopisch, das heißt, sie nehmen Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft leicht auf. Typische Beispiele sind Karton- und papierbasierte Verpackungen, Holzpaletten und -kisten sowie holzbasierte Ladungsträger. Nach der Feuchtigkeitsaufnahme entstehen in diesen Materialien Mikroklimata, die das Schimmelwachstum begünstigen und eine Übertragung der Kontamination von der Verpackung auf die Produkte ermöglichen. Das Risiko beschränkt sich daher nicht nur auf das Produkt selbst. Schimmelbefall auf Verpackungsmaterialien kann zur Zurückweisung ansonsten unbeschädigter Waren führen, insbesondere in Lebensmittel-, Hygiene- und pharmazeutischen Lieferketten. Selbst wenn Produkte in schützenden oder transparenten Verpackungen gelagert sind, kann Schimmel auf der äußeren Verpackung zu Qualitätsreklamationen oder zur Ablehnung am Bestimmungsort führen, obwohl das Produkt selbst unbeeinträchtigt ist. Die nachstehenden Bilder zeigen, wie von Verpackungsmaterialien aufgenommene Feuchtigkeit während des Transports zu sichtbarem Schimmelwachstum führen kann. Wie dargestellt, tritt Schimmel häufig an exponierten Oberflächen, Kanten oder Falten der Verpackung auf, von wo aus sich die Kontamination ausbreiten und Qualitätsreklamationen oder eine Zurückweisung verursachen kann – selbst dann, wenn die verpackten Waren selbst nicht betroffen sind. 3. Bekleidung, Textilien und Lederwaren Bekleidung, Textilien und Lederwaren reagieren aufgrund der hygroskopischen Eigenschaften ihrer Fasern besonders empfindlich auf erhöhte Luftfeuchtigkeit. Materialien wie Baumwolle und Leder nehmen Feuchtigkeit leicht auf und schaffen damit Bedingungen, die Schimmelwachstum, Geruchsentwicklung und sichtbare Verfärbungen begünstigen. Im Gegensatz zu landwirtschaftlichen Produkten erfolgt die Ablehnung von Bekleidungs- und Lederwaren häufig auf Grundlage ästhetischer, sensorischer und markenbezogener Qualitätskriterien und nicht aufgrund definierter Sicherheitsgrenzwerte. Dadurch kann bereits ein geringer Schimmelbefall oder eine oberflächliche Kontamination dazu führen, dass Produkte nicht mehr verkaufsfähig sind. Das Schimmelrisiko bei diesen Waren wird maßgeblich durch die relative Luftfeuchtigkeit und die Dauer der Feuchtigkeitseinwirkung bestimmt. Sobald Feuchtigkeit in Textilien oder Leder eingedrungen ist, ist eine Trocknung während des Transports nur schwer möglich. Ohne aktive Feuchtigkeitskontrolle steigt daher die Wahrscheinlichkeit einer Schimmelbildung deutlich. 4. Organische und landwirtschaftliche Produkte sind besonders gefährdet Landwirtschaftliche und organische Produkte zählen in der globalen Logistik zu den Warengruppen mit dem höchsten Schimmelrisiko. Dazu gehören unter anderem: Getreide, Saatgut, Kaffee, Kakao, Gewürze und Tierfutter Pflanzliche Lebensmittelzutaten Natürliche Rohstoffe zur Weiterverarbeitung Diese Produkte enthalten von Natur aus Restfeuchtigkeit sowie organische Nährstoffe. Bereits geringe Anstiege der Umgebungsfeuchte können dazu führen, dass sichere Grenzwerte überschritten werden – insbesondere während langer Seetransporte oder bei längerer Lagerung. In vielen Fällen führt Schimmelbefall bei landwirtschaftlichen Produkten zur automatischen Zurückweisung, zum Verlust des Lebensmittelstatus oder zur verpflichtenden Entsorgung. PRODUKT SCHIMMELRISIKO-SCHWELLENWERT* KAFFEEBOHNEN 65 % RH KAKAO 70 % RH GETREIDE** 60–70 % RH BEKLEIDUNG 65–75 % RH (ABHÄNGIG VOM MATERIAL) PAPIER- UND HOLZBASIERTE VERPACKUNGEN 70–75 % RH * RH-Grenzwerte dienen als Richtwerte und können je nach Produktfeuchte, Verpackung, Temperatur und Expositionsdauer variieren. ** Das Risiko variiert je nach Getreideart und Verarbeitungszustand; eine längere Überschreitung der Grenzwerte erhöht den Verderb. 5. Seetransport und lange Lagerzeiten erhöhen die Exposition Seefrachtcontainer sind Temperaturschwankungen, Kondensationsereignissen und über längere Zeiträume erhöhter Luftfeuchtigkeit ausgesetzt. In Kombination mit langen Transportzeiten sowie Vor- oder Nachlagerung können sich Waren über Wochen hinweg in schimmelkritischen Bedingungen befinden. Das Schimmelrisiko ist in bestimmten Transportphasen besonders hoch, insbesondere bei Durchquerungen tropischer Regionen oder während der Monsunzeit, bei Hafenverzögerungen in feuchten Klimazonen sowie bei Temperaturwechseln im Zusammenhang mit gekühlter Lagerung. Das Fehlen von sichtbarem Schimmel am Bestimmungsort bedeutet nicht zwangsläufig, dass keine Kontamination stattgefunden hat. Bei Lebens- und Futtermitteln können Sporen oder Mykotoxine bereits vorhanden sein, bevor sichtbarer Schimmel entsteht. Dies führt zu Qualitäts- und Compliance-Risiken, selbst wenn die Produkte optisch einwandfrei erscheinen. Was passiert, wenn Prävention versagt Sobald Schimmel oder Schimmelpilze festgestellt werden, sind die Möglichkeiten zur Sanierung begrenzt und mit hohen Kosten verbunden. Ozon- oder chemische Behandlungen mit unterschiedlicher Wirksamkeit Umpacken, sofern der Schimmelbefall auf die äußere Verpackung begrenzt ist Entsorgung, wenn die Kontamination nicht sicher entfernt werden kann Über die direkten Kosten hinaus führen Schimmelvorfälle häufig zu Lieferverzögerungen und Störungen der Lieferkette, zu Qualitätsreklamationen und Streitfällen sowie zum Verlust von Kundenvertrauen und Markenreputation. Bei Lebensmitteln, Futtermitteln und organischen Produkten ist eine Nachbearbeitung oft nicht zulässig, wodurch Prävention von entscheidender Bedeutung ist. Verschiedene Möglichkeiten zur Reduzierung des Schimmel- und Schimmelpilzrisikos Verbesserte Hygiene und Handhabung Saubere Waren, Verpackungen und Lagerumgebungen reduzieren die verfügbaren Nährstoffe für Schimmelwachstum. Sauberkeit allein beseitigt jedoch keine Feuchtigkeit und kann das Schimmelrisiko daher nicht vollständig ausschließen. Behandelte oder barrierebasierte Verpackungen Einige Unternehmen versuchen, das Schimmelrisiko durch beschichtete oder behandelte Verpackungen sowie durch den Einsatz von Kunststoff-Inlinern oder Feuchtigkeitsbarrieren zu reduzieren. Diese Lösungen können zwar teilweise wirksam sein, erhöhen jedoch Kosten und Materialeinsatz, erschweren das Recycling und stehen im Widerspruch zu Nachhaltigkeitszielen sowie zu den Anforderungen der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR). Trockenmittel: Bekämpfung der Ursache Trockenmittel absorbieren aktiv Feuchtigkeit aus der Luft und senken sowie stabilisieren die relative Luftfeuchtigkeit innerhalb von Containern und Verpackungsumgebungen. Durch das Halten der relativen Luftfeuchtigkeit im Container unter schimmelkritischen Schwellenwerten: verhindern Trockenmittel das Wachstum von Schimmel und Schimmelpilzen schützen sowohl Verpackungen als auch Produkte kontrollieren sie die Bedingungen über die gesamte Transportkette hinweg Schimmelsporen sind natürlicherweise in der Umwelt vorhanden und lassen sich während Transport und Lagerung nicht vollständig eliminieren. Schimmel kann jedoch nur dann wachsen und sich ausbreiten, wenn die Bedingungen dies zulassen. Erhöhte Luftfeuchtigkeit ist der entscheidende Faktor, der Schimmelwachstum ermöglicht. Trockenmittel sind eine präventive Lösung, die die eigentliche Ursache von Schimmelwachstum adressiert: überschüssige Feuchtigkeit. Auch die Bedingungen vor dem Versand sind entscheidend, da Waren vor dem Beladen und Versand ausreichend getrocknet sein müssen. Während Trockenmittel die Luftfeuchtigkeit im Container während des Transports effektiv kontrollieren, können sie keine Ware ausgleichen, die mit zu hoher Eigenfeuchte in die Lieferkette gelangt. Unsere Lösung: Schimmelprävention durch Feuchtigkeitskontrolle Schimmel und Schimmelpilze entstehen, wenn die relative Luftfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum zu hoch bleibt. Sobald Schimmel festgestellt wird, ist eine Sanierung kostspielig und bei organischen oder landwirtschaftlichen Produkten häufig unmöglich. Absortech verhindert Schimmel, indem die Luftfeuchtigkeit kontrolliert wird, bevor Wachstum entstehen kann. Mit Container- und In-Box-Trockenmitteln helfen wir, die relative Luftfeuchtigkeit während Transport und Lagerung unter schimmelkritischen Werten zu halten und schützen so: Organische und landwirtschaftliche Produkte Karton- und papierbasierte Verpackungen Textilien, Leder sowie andere Naturmaterialien und Bekleidung Dieser präventive Ansatz macht Nacharbeit überflüssig, reduziert Abfall und unterstützt nachhaltige Verpackungslösungen. Mit unserem Peace of Moisture Mind® (POMM)-Ansatz entwickeln wir eine schimmelspezifische Feuchtigkeitsschutzstrategie, abgestimmt auf Ihre Ware, Verpackung und Transportroute. Sprechen Sie mit uns, um das Schimmelrisiko zu reduzieren, bevor es zum Problem wird.