Innerhalb des Containers

In allen Containern ist Feuchtigkeit ab dem Zeitpunkt der Verladung vorhanden. Kein Container ist völlig luftdicht. Feuchtigkeit gelangt in den Container und verlässt diesen wieder, während des ganzen Transports. Dies wird als „Container-Atmung“ bezeichnet.

Durch die Verringerung der in den Behälter eindringenden Feuchtigkeitsmenge, und die Verwendung von Trockenmitteln zum Entfernen von Feuchtigkeit aus der Luft, können Sie verhindern, dass sich Feuchtigkeit auf einem Niveau ansammelt, bei dem sie Schäden verursachen kann.

Ist der Container luftdicht?

Eine Mindestanforderung stellt der gute Zustand des Containers dar (ohne Löcher oder beschädigte Türen). Dies sollte bei jedem Container vor der Verladung überprüft werden. Insbesondere sind die Türen für Beschädigungen anfällig. Diese sind schwer zu bemerken. Überprüfen Sie die Lüftungsöffnungen. Sicherlich ist kein Container luftdicht, aber ein Container in einem guten Zustand erlaubt der Luft und Feuchtigkeit, nur langsam nach Innen und Außen zu gelangen. Dies reduziert erheblich die Menge von Feuchtigkeit, die unter normalen Umständen in den Container gelangt. Kleben Sie die Lüftungsöffnungen ab, wenn Sie trockene Ladung versenden.

Ist der Container trocken?

In einem Container, der vor der Verladung gewaschen wurde, kann viel Wasser vorhanden sein. Berücksichtigen Sie insbesondere den Containerboden. Die Holzfeuchtigkeit sollte 15 % nicht überschreiten. Alle Paletten und Stauholz müssen trocken sein, sicherlich nicht über 20 %. Der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes kann leicht mit einem Handfeuchtigkeitsmessgerät überprüft werden.

Container-Regen

Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kühle Luft. Wenn die Temperatur sinkt, so wird die Luft feuchter. Wenn es sich ausreichend abkühlt, kann ein Teil der Feuchtigkeit kondensieren. Eine rasche Temperatursenkung um 5° reicht häufig aus, um Probleme auszulösen. Wasser kondensiert auf der kühlsten verfügbaren Fläche, die sich normalerweise an der Container-Decke oder Wänden befindet. Von dort kann es auf die Ladung herabtropfen und Schäden verursachen. Dieses Phänomen wird als Container-Regen bezeichnet.

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